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Warum gibt es Bitcoin, Was ist die Absicht
Der Euro als Beispiel einer schlechten Währung
Hartes Geld vs. Regierungsgeld
Blockchain: Einführung
Blockchain: Konsensmechanismus
Vorgänge im Bitcoinnetzwerk (1)
Vorgänge im Bitcoinnetzwerk (2)
Proof of Work und Transaktionen
Weitere Punkte zur Bitcoinmechanik

Bitcoin einfach erklärt

Kryptowährungen verstehen

Die folgenden Kapitel behandeln alle wesentlichen Aspekte zu Kryptowährungen am Beispiel Bitcoin. Es werden kaum mathematische Ansprüche gstellt. Dies ist möglich, weil die mathematischen Methoden zum Verständnis nicht essentiell sind. (Widerspruch? Dann bitte gründlich lesen!).
Man kann
Kryptowährungen nur dann richtig verstehen, wenn man verstanden hat, was gutes Geld ausmacht, und warum unser gegenwärtiges Finanzsystem so grosse Probleme verursacht.


Daher wird  dem Thema Geld / Finanzsystem zunächst etwa ein Drittel der folgenden Kapitel gewidmet, bevor die Funktionsweise von Kryptowährungen beschrieben wird.

Im Folgenden wird Bitcoin der Einfachheit halber synonym für Kryptowährungen verwendet.

Warum gibt es Bitcoin überhaupt? Was wollten die Erfinder damit erreichen?

Die Antwort in wenigen Sätzen:
Angegriffen werden neben den Banken insbesondere Regierungen, die es erwiesenermassen nicht lassen können, ihre dem Bürger verordneten Währungen als politisches Werkzeug zu verwenden, was zwangsläufig zu Krisen führt, die schliesslich neben Vertrauensverlust vor allem Verlierer, und nur wenige Gewinner hervorbringen. Die Banken sind von den Regierungen mit speziellen Rechten ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, auf Weisen zu agieren, die sich
ironischerweise der Kontrolle ihrer Regierungen entziehen.
Mit Bitcoin wird eine richtige Währung zur Verfügung gestellt, mit der solche Probleme erst gar nicht entstehen können.

Ausführlicher:
Den Menschen soll eine Währung zur Verfügung gestellt werden, die folgende Eigenschaft aufweist:
Der wirklich entscheidende Punkt ist aber dieser:

Durch Regierungen kontrollierte Währungen

Es ist nicht so, dass Währungen, die von Regierungen manipulierbar sind (und tatsächlich manipuliert werden), grundsätzlich schlecht sein müssen. Die D- Mark war ein sehr gutes Beispiel dafür, dass solche Währungen lange Zeit gut funktionieren können:
Die Praxis der letzten Jahrzehnte zeigt sehr deutlich, dass Regierungen immer mehr dazu neigen, ihre verordneten Währungen für die Unterstützung ihrer politischen Handlungen zu gebrauchen, und sie im Interesse von einflussreichen Profiteuren (Grossbanken) ausgestalten, um es einmal ganz vorsichtig auszudrücken.

Bleiben wir im Folgenden beim Euro (stellvertretend für alle Regierungswährungen).

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Mai 2020